Der ultimative Guide zur Wirkung des Ruderns auf Körper, Geist und Gesundheit
Ganzkörpertraining in Reinform
Rudern ist eine der wenigen Sportarten, die fast den gesamten Körper gleichzeitig beansprucht. Jeder Ruderschlag aktiviert gut 85 % der gesamten Körpermuskulatur.
Beinmuskulatur – der Motor des Ruderschlags
- Quadrizeps (vorderer Oberschenkel) – Hauptverantwortlich für die Beinstreckung und der wichtigste Muskel für den Vortrieb beim Rudern.
- Hamstrings (hinterer Oberschenkel) – Unterstützen die Beugung der Beine während des Vorrollens und sorgen für eine kontrollierte Bewegung.
- Wadenmuskulatur (Gastrocnemius und Soleus) stabilisiert die Füße auf dem Stemmbrett und unterstützt die Kraftübertragung.
- Bauchmuskeln (Rectus abdominis & Obliques) – stabilisieren die Körpermitte und helfen, die Rücklagebewegung zu kontrollieren.
- Rückenstrecker (Erector spinae) – Unterstützt eine aufrechte Haltung und schützt die Wirbelsäule vor Überlastung. Sorgen dafür, dass die Parallelverschiebung sauber ausgeführt werden kann.
Oberkörpermuskulatur – die Kraft hinter dem Zug
- Latissimus dorsi (breiter Rückenmuskel) – Hauptverantwortlich für die Zugkraft beim Rudern.
- Trapezmuskel (Schulter- und Nackenbereich) stabilisiert die Schulterblätter und trägt zur Armbewegung bei.
- Bizeps und Unterarmmuskulatur führen den Griff an den Körper heran und kontrollieren die Griffhaltung.
- Pectoralis major (Brustmuskel) – Unterstützt den Endzug und hält die Schultern stabil.
Gesundheitsvorteile von Rudern
1. Kardiovaskuläre Fitness verbessern
- verbessert die Ausdauerleistung (VO₂max)
- fördert die Kapillarisierung der Muskulatur
- stärkt das Herzvolumen und die Schlagkraft
2. Gelenkschonendes Training
3. Rücken stärken, Haltung verbessern
4. Kalorien verbrennen und Gewicht reduzieren
5. Mentale Gesundheit & Stressabbau
- innere Unruhe abzubauen
- depressive Verstimmungen zu lindern
- das allgemeine Wohlbefinden zu steigern
Die richtige Technik – Grundlage für gesundes Training
- „Beine – Oberkörper – Arme“ im Durchzug
- „Arme – Oberkörper – Beine“ im Vorrollen beziehungsweise in der Vorbereitung
- optimale Kraftübertragung
- harmonischen Bewegungsfluss
- maximale Trainingseffizienz
- Schutz vor Verletzungen
Tipp: Wer visuelles Feedback benötigt, sollte sich den Virtual Coach vom AUGLETICS Eight Style anschauen – dieser gibt dir in Echtzeit Rückmeldung zur Technik und Ruderbewegung.
Für wen ist Rudern besonders gesund?
Rudern gilt als äußerst gesundheitsfördernd und das über alle Altersgruppen und Zielsetzungen hinweg. Besonders für Menschen mit Übergewicht bietet das Rudertraining einen optimalen Einstieg in ein aktives Leben. Da die Bewegung gelenkschonend verläuft und keine Stoßbelastungen (low impact) wie beim Joggen auftreten, können Übergewichtige sicher und effektiv trainieren. Gleichzeitig wird der Stoffwechsel aktiviert, während die Muskulatur im gesamten Körper gekräftigt wird – ein nachhaltiger Weg, um Gewicht zu reduzieren und langfristig gesünder zu leben.
Auch für Senioren ab 50 ist Rudern eine hervorragende Möglichkeit, um Herz-Kreislauf-System, Muskulatur und Koordination gezielt zu trainieren, ohne dabei ein hohes Verletzungsrisiko einzugehen. Gerade mit einem modernen Rudergerät wie dem AUGLETICS Eight Style, das einen anpassbaren Widerstand und individuelle Trainingssteuerung bietet, lässt sich das Training auf die persönlichen Bedürfnisse und das eigene Leistungsniveau abstimmen – sanft, effektiv und kontrolliert.
Weiterhin kommt Rudern auch in der Rehabilitation zunehmend zum Einsatz. Sei es nach orthopädischen Eingriffen wie Bandscheibenoperationen oder in der kardiologischen Reha nach Herzinfarkten. Die gleichmäßige, geführte Bewegung und die Möglichkeit zur exakten Dosierung der Belastung machen das Rudergerät zu einem wertvollen Instrument in der Nachsorge und beim Wiederaufbau körperlicher Leistungsfähigkeit.
Wann ist Vorsicht geboten?
Rudern ist gesund, das steht außer Frage. Aber nicht automatisch für jeden in jeder Situation. Es sollten grundlegend folgende Punkte beachtet werden: Gerade bei Vorerkrankungen, die die Wirbelsäule betreffen, wie bei einem Bandscheibenvorfall oder einem Hexenschuss, sollte eine ärztliche Rücksprache gehalten werden. Auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind nur unter therapeutischer Aufsicht zu starten.
Besonders eine falsche Technik, zu hohe Widerstände bzw. Intensitäten können schnell zu Überlastungen führen. Generell gilt: Starte langsam und konzentriere dich auf die Technik. Hier können der Virtual Coach von Augletics oder auch YouTube-Anleitungen helfen. Steigere die Intensität sowie den Umfang erst mit wachsender Erfahrung und ein paar geruderten Kilometern.
Warum das AUGLETICS Rudergerät besonders gesund trainieren lässt
- Virtual Coach: Gibt technisches Feedback in Echtzeit und hilft, Haltungsfehler zu vermeiden.
- Individuell einstellbarer Widerstand: zehn Widerstandsstufen und fünf Kraftprofile.
- Leiser Magnetwiderstand: Trainiere zu jeder Tageszeit – ohne Nachbarn zu stören.
- Platzsparendes Design: Ideal für kleine Wohnungen oder Home-Office-Bereiche.
- Streaming-Funktion auf 15-Zoll-HD-Bildschirm: Rudere mit Technik-Videos, Strecken oder Netflix – je nach Laune.
Wie gesund ist Rudern nun wirklich?
Vorschläge für dein gesundes Training auf dem Rudergerät
Muskelaufbau
- Stil: Lang, kräftig, betont im Durchzug.
- Widerstand: Hoch (Level 6–10 beim Eight Style + Kraftstufen).
- Rhythmus: Langsam (16–22 SPM), Fokus auf Kraftentwicklung.
- Schwerpunkte: Beine, Rücken, Rumpf – als dynamische Kette.
Ausdauer
- Stil: Fließend, effizient, mit mittlerem Krafteinsatz.
- Widerstand: Mittel (Level 4–6).
- Rhythmus: 18–24 SPM.
- Ziel: Energieeffizienz, gleichmäßiger Puls, lange Intervalle (>45 Min).
Technik & Rehabilitation
- Stil: Kontrolliert, präzise, gelenkschonend.
- Widerstand: Gering (Level 2–4).
- Extras: Viel Visualisierung (Virtual Coach), kurze Einheiten mit Fokus auf Bewegungsfluss